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Was ist CFD-Trading?


Der Name CFD Trading leitet sich von dem ihm zugrunde liegenden Finanzprodukt ab, dem “Contract for Difference” – oder kurz CFD. Zu Deutsch: ein Differenzgeschäft. CFDs sind im Banking ein seit Jahrzehnten bekanntes Finanzprodukt, doch erst in den letzten Jahren hat das CFD-Trading im Onlinehandel seinen Siegeszug voll aufgenommen.

Was ist CFD-Trading?

Das CFD-Trading ermöglicht Ihnen, an der Wertentwicklung von anderen börsennotierten Produkten, den Basisprodukten, teilzuhaben. Dabei gibt es verschiedene Basisprodukte. Die gängigsten sind CFDs auf Aktien, Indizes, Währungen, Edelmetalle, Rohstoffe und seit neuestem Kryptowährungen. Der Unterschied vom CFD-Trading zum normalen Aktienhandel besteht nun darin, dass sie nicht die Aktie selbst kaufen, sondern nur ein Finanzprodukt – den sogenannten CFD. Sie werden nicht an der Börse gehandelt, sondern über einen CFD-Broker, welcher einen virtuellen Handelsplatz für das CFD-Trading zur Verfügung stellt.

Die Vorteile im CFD-Trading

Das CFD-Trading besitzt viele Vorteile. Neben dem Vorteil der einfachen Handhabung bietet das CFD-Trading noch einen viel wesentlicheren Vorteil: die Hebelwirkung. Diese besagt, dass Ihr eingesetztes Kapital gehebelt wird. Das heißt, Sie müssen im Gegensatz zum normalen Aktienhandel nur einen Bruchteil des sonst eingesetzten Geldes aufwenden.

Entwicklung01.06.21 - 01.06.21
Bitcoin+ 1.500 %
Dogecoin+ 500 %
Ethereum+ 3000 %

Hebelwirkung im CFD-Trading am Beispiel eines Aktienkaufes

Am besten lässt sich die Hebelwirkung am Kauf einer Aktie erklären. Nehmen wir an Sie möchten im normalen Börsenhandel eine Aktie der Firma Amazon zu einem Preis von 2500 € kaufen. Hier müssen Sie den vollen Preis direkt bezahlen. Anders im CFD Trading. Beim CFD-Trading wird dafür nur ein Bruchteil fällig, denn Ihr eingesetztes Kapital wird gehebelt. Um bei obigem Beispiel zu bleiben: Mit einem CFD der Hebelwirkung von 10 müssen Sie nur den zehnten Teil der 2500 Euro aufbringen.

Das heißt, um sich an der Wertentwicklung der Amazon Aktie (im normalen Börsenhandel 2500 €) müssen sie im CFD-Trading nur 250 € einsetzen. Kleiner Einsatz – große Wirkung. Oder andersherum: Sie würden für 2500 € an der Wertentwicklung von 10 Amazon Aktien partizipieren.


CFD-Trading vs herkömmliche Finanzprodukte

CFD Trading ermöglicht es Ihnen, schnell und kostengünstig weltweit zu agieren. Ganz gleich, ob Sie amerikanische Aktien, japanische Indizes, Edelmetalle oder Bitcoin und Co handeln möchten. Innerhalb von Sekunden können sie sich mithilfe des CFD-Tradings in den internationalen Finanzmärkten bewegen.

Im Vergleich zu anderen konstruierten Finanzprodukten besticht das CFD-Trading durch seine Einfachheit in der Handhabung. Sie müssen sich nicht mit Restwertzeiten, impliziten Volatilitäten oder Laufzeiten herumschlagen. Sie interessiert lediglich die Bewegung der Aktie vom Kauftag an und freuen sich über die Gewinne. Verdoppelt sich Ihr Basiswert gewinnen Sie bei einem Hebel von 10 sagenhafte 1000 %. Das Verlustrisiko erhöht sich natürlich auch, wenn die Aktie sich nicht in die gewünschte Richtung entwickelt. Deshalb werden im CFD-Trading diese Risiken mit dem Setzen von Stoppkursen begrenzt. Stoppkurse sind Ihre Depotversicherung.

CFD-Trading – Die Grundlagen

Im CFD-Trading beläuft sich der Handel zumeist über kurz- bis mittelfristige Zeitspannen. Kurzfristig bedeutet im CFD Trading der Kauf und direkte Wiederverkauf innerhalb von wenigen Minuten bis zu einigen Stunden. Mittelfristig beinhaltet den Zeitraum von einigen Tagen bis Wochen, manchmal auch Monaten. Die Hauptgrundlage für Kauf- und Verkaufsentscheidungen ist hier die Charttechnik. Doch auch fundamentale Kriterien können in die Kaufentscheidung einfließen. Die ausschlaggebenden Faktoren für einen Kauf sind im CFD Trading letzten Endes aber immer charttechnische Kriterien.

CFD Trading macht Sie unabhängig von dubiosen Beratern

Während sich Anleger per Fondssparplan über (meist niedrige) jährliche Durchschnittsrenditen erfreuen müssen, versuchen Trader selbstständig den Markt zu schlagen. Im Gegensatz dazu nimmt Otto Normalverbraucher oft den Umweg über einen Bankberater. Dieser entscheidet dann subjektiv, wie Sie Ihr Geld anlegen sollen. Bedenken Sie dabei: Jeder Bankberater ist auch ein Verkäufer. Er entscheidet eher nach der ihm zustehenden Provision statt nach der für Sie besten Anlage. Oder nach den Verkaufsvorgaben seines Arbeitgebers…

dubioser berater

Wie oben beschrieben, sucht der Akteur im CFD Trading nach bestimmten kurz bis mittelfristigen Ereignissen, welche ihm einen Vorteil bringen. Diese Ereignisse werden überwiegend per Chartanalyse bestimmt und erkannt. Denn die Charttechnik zeigt visuell die Entwicklung einer Aktie und ist somit optisch leicht zu erkennen. Damit ist man im CFD Trading immer auf der Höhe der aktuellen Entwicklung und kann diese sogar bis zu einem gewissen Grad voraussehen.

Dies lässt ihn gerade bei vom Mainstream gehypten Aktien rational und kühl entscheiden. Und ist damit immer schneller als beispielsweise der Fondssparer. Besonders in Börsen- und Wirtschaftskrisen wie bspw. in den Jahren 2000 und 2008. Hier zeigte sich, dass die hochbezahlten Fondsmanager zumeist am Tiefpunkt verkauften. Oder der Fonds wurde aufgelöst – meist am besagtem Tiefpunkt. Wer seine Anlageentscheidungen aus der Hand gibt, sollte auch daran denken.

Gewinnen Sie im CFD-Trading auch bei fallenden Kursen

Ein weiterer Vorteil des Tradings ist die flexiblere Art am Markt zu handeln. Während Anleger immer auf eine Kurssteigerung hoffen müssen, können Trader auch Geld mit Abwärtsbewegungen (Short-Spekulation) verdienen. Beim Shorten setzt ein Trader gezielt auf fallende Kurse. Er erwartet also, dass der Kurs eines bestimmten Basiswerts sinken wird und möchte davon profitieren. Aufmerksame Trader profitieren hier besonders, da Kurskorrekturen oder gar Börsenkrisen meist besonders heftig ausfallen. Im Gegensatz zur Langfristinvestition ist der CFD-Trader äußerst flexibel. Beispiele dazu gibt es zuhauf. Das in Deutschland wohl bekannteste möchten wir Ihnen kurz vorstellen:

Das Telekom-Desaster

Einige ältere Leser erinnern sich vielleicht an Schlagzeilen um die Jahrtausendwende wie: „Telekom – die zweite Chance“. So oder ähnlich machte nahezu jede zweite Börsenzeitschrift auf. Selbst in Werbepausen der öffentlich rechtlichen Fernsehanstalten wurde die Telekom-Aktie angepriesen. Die sogenannte Volksaktie wurde mit bekannten Gesichtern und einem riesigen Etat dem Volk nach einem rasanten Kursrückgang erneut schmackhaft gemacht. Kurze Zeit später platzten die Träume. Die Aktie fiel von in der Spitze mit über 100 € weiter bis auf unter 10 €. Nicht wenige Kleinanleger verloren so fast ihr gesamtes Erspartes.

Hier der Vorteil im CFD Trading: Ein über Tage, Wochen oder Monate fallender Kurs wird aller Wahrscheinlichkeit weiter fallen. Dafür sorgen allein die Stoppkurse bestimmter Großinvestoren, welche einen Kurs wesentlich beeinflussen und somit einen Dominoeffekt herbeiführen. In dieser Zeit des Verkaufens werden meist noch positive Kommentare über die jeweilige Aktie veröffentlichen, um noch einigermaßen gut aus der Misere zu kommen. Der Kleinanleger ist in diesem Spiel in der Regel der größte Verlierer, da er nicht die Möglichkeit hat – oder die Aufmerksamkeit, da an Dritte abgegeben – , entsprechend zu reagieren. Aufmerksame Trader haben diese Entwicklung allerdings per Charttechnik vorausgesehen, sind längst ausgestiegen und haben sich anderen, gewinnbringenden Chancen zugewandt.

CFD Trading ist rational

Aktuell könnte man auch das Beispiel des groß in der Presse begleiteten Hypes um Wasserstoffaktien nennen. Trader haben die Kursgewinne dieser Kursvervielfacher (teilweise Kursentwicklungen über 1000 prozent) im Jahr 2020 dankend mitgenommen. Dann der Kurssturz Anfang 2021. Während sich die Kurse der von Banken empfohlenen Zertifikate halbiert haben, sind gute Trader rechtzeitig ausgestiegen. Vielleicht auch, um bei einem erneuten Hype wieder einzusteigen.

Ausstieg im CFd Trading

Diese Ereignisse müssten eigentlich in jedem Trader-Lehrbuch Eingang finden. Als Warnung. Nicht nur, weil die Gewinnaussichten falsch eingeschätzt wurden. Jeder gute Trader weiß, dass Aussagen in der Wirtschaftspresse auch politisch oder emotional eingefärbt sein können. Gestern waren Uber, Lyft und Co noch die Revolution – kurze Zeit später wurden Regularien gegen sie von Kommunen, Politikern und Presse unterstützt.

Nächstes Beispiel. Vor einigen Jahren galten schadstoffarme Dieselfahrzeuge als die Hoffnungsträger der deutschen Autoindustrie. Volkswagen, Mercedes oder Audi verkündeten stetig steigende Absatzzahlen. Heute sind deutsche Autobauer sie ein Lehrstück für verschlafenen Wandel. Betrügereien und Manipulationen der Abgaswerte taten ihr Übriges. Langfrist-Investoren und Kleinaktionäre haben hier einen entscheidenden Nachteil. Die Reaktion, sprich der Verkauf, erfolgte oft erst nach einem starken Rückgang der Aktien. Häufig nah am Tiefstpunkt.

Ein guter Trader beobachtet auch Schlagzeilen und Stimmungen. Doch lässt er sich dadurch nicht beeinflussen. Das Handwerkszeug eines Traders ist der Chart. Der Chart ist den Ausgangspunkt für seine Entscheidungen. Plötzliche Umschwünge lassen sich hier sofort ablesen. Somit kann er reagieren. Stimmungen aufgreifen ja, aber nicht darauf beharren, sondern kurzfristig nutzen. Stimmungen waren noch nie gut, weder in der Politik noch in der Geldanlage.

CFD-Trading – eine Einschätzung aus 20 Jahren Börsenerfahrung

  • CFD Trading ist ein Finanzinstrument für informierte und frei denkende Menschen. Mit CFD-Trading erschaffen Sie sich Unabhängigkeit und finanzielle Freiheit. CFD-Trading zu erlernen ist nicht schwer. Sehen Sie es eine Ausbildung. CFD-Trading kann man erlernen wie jeden anderen Job auch.
  • CFD Trading lässt sich von jedem Ort der Welt betreiben. CFD-Trading ist unkündbar, an keine fixen Zeiten gebunden und unabhängig von der momentanen Wirtschaftslage.
  • Im CFD Trading haben keinen Vorgesetzten, welcher sie beurteilt. Sie sind nur sich selbst verpflichtet. Sie haben die Resultate direkt nach einem Trade schwarz auf weiß vor sich. Das Ergebnis lässt sich sofort am Kontostand ablesen. Es gibt keine Beurteilungen anderer über Ihre Arbeit. Nur Ihr Resultat.
  • Was zählt, ist der Gewinn oder Verlust. Dies ist das Besondere im Vergleich zu allen anderen Tätigkeiten. Wer Trading ernst nimmt, kann damit regelmäßig Geld verdienen.
  • CFD-Trading eignet sich besonders als Nebenerwerb. Manche Werte können Sie rund um die Uhr handeln. Egal ob Mitternacht oder Wochenende.

Online-Broker mit kostenlosem Demokonto

Wer sich fürs Trading interessiert, sollte unbedingt mit einem kostenlosen Demokonto bei einem Online Broker Ihrer Wahl beginnen. Der CFD-Trading-Club favorisiert seit Jahren ganz klar Trading 212. Trading 212 ist ein britischer Broker mit einer Niederlassung in Frankfurt und wird über die europäische Finanzaufsichtsbehörde FCA überwacht. Einlagen sind mit bis zu 50.000 GBP (ca. 57.000 Euro – Stand Oktober 2019) pro Kunde gesichert.

Das große Plus dieses Brokers ist trotz eines riesigen Umfanges die einfache Handhabbarkeit der Tradingplattform. Auch Anfänger finden sich auf Anhieb zurecht. Außerdem bietet Trading 212 ein kostenloses Demokonto ohne Laufzeitbegrenzung an. Dieses Demokonto spiegelt den regulären Handel 1:1 wider.


Screenshot vom CFD Trading Blog der Website

CFD-Trading-Blog

Die Website CFD-Trading-Club.de untersucht für Sie täglich Aktien, Kryptowährungen, Edelmetalle und Rohstoffe auf Kauf- und Verkaufssignale und stellen sie im Blog „CFD Trading“ vor. Der Blog richtet sich an spekulative CFD Trader!

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